Meine Schreibroutine: Schreiben in 4 Schritten

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Nachdem ich die Challenge 3.000 Wörter in der Woche zu schreiben begonnen habe, hatte ich nach einer Woche Motivations- und Planungsschwierigkeiten. Es ist schade, dass ich direkt eine Woche nach der Challenge so ins Schleudern gekommen bin, aber die Pause hat mir gut getan! Ich habe gelernt, wie wichtig Planung für meine Geschichte und für mein Schreiben ist. Dass ich mir keine Zeit für die Planung genommen und stattdessen lieber „gefaulenzt“ habe, steht natürlich auf einem anderen Blatt… ABER: In den letzten Tagen hat sich eine Schreibroutine bei mir eingeschlichen.

Schritt 1: Plan notieren

Bevor ich schreibe, mache ich mir Notizen zu dem nächsten Kapitel:

  • Was passiert in dem Kapitel? Und mit welchem Ziel passiert es?
  • Welche Charaktere kommen vor? Wie verhalten sich die Charaktere und was fühlen/denken sie?
  • Wo findet mein Kapitel statt?
  • Welche Handlungsstränge kommen vor und wie arbeite ich sie in das Kapitel ein?
  • Was leistet das Kapitel auf dem Weg zu meinem geplanten Showdown?

Schritt 2: Vorbereitung

Wenn ich diese Notizen habe (egal ob ich sie direkt vor dem Schreiben oder schon vorher notiere) und sie neben mir liegen, dann beseitige ich erstmal alle Störfaktoren: Ich sage meinem Mann, dass ich ohne Störungen arbeiten will. Ich aktiviere den Flugmodus in meinem Handy. Ich lege mir meine Kopfhörer bereit und öffne mein Word Dokument.

Schritt 3: Schreiben

Kurz bevor es losgeht, schaue ich auf die Uhr und lege einen Zeitpunkt fest, an dem ich zu schreiben anfange und stelle mir einen Wecker auf 30 Minuten. Ich beginne zu schreiben und orientiere mich an meinen Notizen. Wenn ich mal nicht weiter weiß, helfen sie mir ungemein! Die Voraussetzung dafür ist, dass ich mir für Schritt 1 genug Zeit gelassen, mir alles gut überlegt und es geordnet notiert habe.

Schritt 4: Durchatmen

Wenn der Wecker klingelt, beende ich meinen Satz und gleiche den Text, den ich gerade fabriziert habe, mit meinen Notizen ab. Was ich eingearbeitet habe, hake ich ab, der Rest bleibt als „To Do“ auf meinem Blatt. Ich schaue wieder auf die Uhr, setze einen Zeitpunkt fest, zu dem ich weiterschreiben will und gönne mir eine Pause, in der ich unter Umständen kleine Fehler ausbessere oder Stellen ändere, die mir noch nicht gefallen. Ist die Pause um, beginne ich wieder bei Schritt 3.

Mit diesen Schritten schaffe ich es, 3-4 Etappen zu schreiben, d. h. je nach Tag komme ich auf 2 Stunden reine Schreibzeit, in der ca. 500 Wörter pro Etappe (insgesamt ca. 2.000 Wörter) zustande kommen. Ich hätte selbst nicht gedacht, wie hilfreich diese Struktur ist und wie viele Texte ich in dieser „Schreibblase“ produziere, die mich selbst qualitativ überzeugen.

Platz für eure Schreibtipps

Wie ihr lest, habe ich meinen Weg, produktiv schreiben zu können, gefunden. Das ist keine Patentlösung, es ist einfach der beste Weg für mich. Habt ihr auch eure Schreibblase oder Schreibroutine gefunden? Was funktioniert und was funktioniert für euch nicht? Schreibt mir gerne per Mail, über Instagram oder Twitter, denn ich bin überzeugt davon, dass wir viel voneinander lernen können!

Bis dahin viel Erfolg und liebe Grüße,
Jaana.

 

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