Meine erste Uniwoche im neuen Semester

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Die erste Uniwoche des aktuellen Wintersemesters ist rum und ich dachte mir, ich erzähle ein wenig, was ich unitechnisch die letzten Tage erlebt habe.

Ich gehöre zu den Studenten, die gerne planen und sich einen Wecker stellen, damit sie auch ja in den Kurs kommen, den sie besuchen wollen. Das hat gut geklappt und ich war froh, mir zwei Tage die Woche für die Arbeit freihalten zu können. Aber: Ich habe mich zu früh gefreut. Schon am ersten Tag wurde klar, dass es ein Fehler im System gab, der mich dazu zwang, umzudisponieren und umzuplanen. Gezwungenermaßen schaute ich mir deshalb viele Module doppelt an, um mich für einen Termin und ein Thema entscheiden zu können. Das hat mich natürlich viel Zeit gekostet. Aber nun steht mein Semesterplan (endlich) final. Dieses Semester belege ich:

Syntax
Syntax ist ein Teilbereich der Linguistik und befasst sich mit dem Satzbau, ist also ein Teil der Grammatik.

Editionsphilologie
Innerhalb des Semesters werden wir mittelhochdeutsche Handschriften sichten, transkribieren und (in Auszügen) eine Edition daraus erstellen.

Untergang der Artuswelt
In der neuhochdeutschen Übersetzung lesen wir den Prosa-Lancelot und beschäftigen uns mit der Suche nach dem heiligen Gral und dem Untergang der Artuswelt.

Formale Logik
Formale Logik stellt Aussagen formal dar und übersetzt Sprache in Formeln. So sehr es auch nach Germanistik klingt: Tatsächlich besuche ich diese Vorlesung für Philosophie (mein Nebenfach).

Was ich nun aufgelistet habe, mag nach wenig klingen. Tatsächlich beläuft sich meine Präsenzzeit in der Uni bei auf reine 9 Stunden (Fahrzeit exklusive). Mein Selbststudium (Vor- und Nachbereiten/Üben/Lernen) ist dafür umso höher. Diese Woche habe ich – obwohl es die erste Woche war und es vergleichsweise wenig für die Uni zu tun gab – geschätzt 11 Stunden mit dem Selbststudium verbracht. Sobald das Semester richtig los geht (z. B. Tutorien dazukommen) und die Inhalte detaillierter/anspruchsvoller werden, kommen da noch viele Stunden obendrauf. Nicht zu vergessen, arbeite ich jede Woche  10-12 Stunden (Fahrzeit exkl.).

Das soll kein Gejammer sein! Denn ich studiere total gerne und bin froh, dass ich die Möglichkeit dazu habe. Außerdem macht mir das Studium (meistens) Spaß. Trotzdem möchte ich hier ein realistisches Bild von meinem Alltag zeichnen. Nichtsdestotrotz ist es für mich manchmal schwer, herauszufinden, was andere an meinem Studium/meinem Leben interessant finden oder was ihnen total fremd ist. Worüber möchtet ihr gerne mehr wissen? Gibt es Dinge in diesem Blogbeitrag, die ihr nicht nachvollziehen könnt oder die ihr nicht versteht? Dann meldet euch bei mir! Lasst mir gerne einen Kommentar da, schreibt mir per E-Mail oder kontaktiert mich über Instagram!

Liebe Grüße,

Jaana.

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