Step by step

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Mir ist aufgefallen, dass mein „Katastrophen-Barometer“ zur Zeit wegen jeder Kleinigkeit ausschlägt und da habe ich mich gefragt: Warum ist das so? Die Antwort ist einfach. Ich fühle mich gestresst. Und mit dieser Antwort kam auch gleich eine weitere Frage, die eine Wertung ins Spiel brachte. Darf ich mich überhaupt gestresst fühlen?

An dieser Stelle habe ich beim Schreiben innegehalten, weil es schwer ist, den inneren Prozess, der sich da in meinem Kopf abspielt, festzuhalten. Fakt ist, abgesehen von einer Hausarbeit und einer Ausarbeitung habe ich Uni-technisch nichts zu tun. Wenn ich jetzt gestresst bin, wie soll das erst werden, wenn in drei Wochen die Vorlesungen wieder beginnen? In diese Falle tappe ich oft, dabei sollte ich es besser wissen! Denn Fakt ist auch, dass meine Uni-To-Do-Liste gerade vergleichsweise klein, dafür aber meine Privat-To-Do-Liste umso länger ist. Da mir das gerade über den Kopf wächst, muss ich Prioritäten setzen. Das ist schwieriger, als es klingt. Nachdem ich hin- und herüberlegt habe, kam ich auf die folgenden Prioritäten:

Gesundheit
Weil ich sowieso ein Mensch bin, der dazu neigt, schnell krank zu werden und ich seit Wochen einen Schnupfen habe, der nicht weggeht. Er wird mal besser und mal schlechter, mehr aber auch nicht. Die Grenzen der Schulmedizin scheinen erreicht, denn abgesehen von einer Symptomverbesserung/-unterdrückung hat sich nichts getan, weshalb ich seit kurzem alternative Behandlungsmethoden suche und mich bei einer Heilpraktikerin behandeln lasse.

Studium
Schlicht und einfach aus dem Grund, dass das Studium mein Vollzeitjob ist und ich Deadlines habe, die ich einhalten muss.

Schreiben
Wieso ausgerechnet Schreiben? Von den vielen Dingen, die auf meiner To-Do-Liste stehen, entscheide ich mich für etwas, das weder zeitkritisch noch sonst irgendwie kritisch ist. Und genau deshalb ordne ich es bei meinen Prioritäten nach oben. Denn das Schreiben leidet am meisten darunter, was man Leben nennt. Ein Tierarzttermin? Müde? Sonstwas? Mein „Manuskript“ wartet geduldig. Das möchte ich so nicht mehr. Meine Geschichte soll nicht ständig darunter leiden, gestresst zu sein oder ein hohes Pensum an anderen To-Dos zu haben. Sie soll nicht warten und größtenteils nur in meinem Kopf existieren. Dort brennt sie. Dabei muss sie auf Papier. Muss sich entfalten können und leben, weil auch ich dann einen Ort habe, an dem ich zur Ruhe kommen und das tun kann, was ich liebe. Schreiben.

Liebe Grüße,
Jaana.

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